Verschiedene Definition von Leistung in der Kontraktlogistik

Für erfolgreiches Outsourcing sind aus Sicht der Dienstleister detaillierte Ausschreibungsunterlagen und die Möglichkeit von Vor-Ort-Besuchen besonders wichtig. Das hat eine Untersuchung des Beratungsunternehmens Miebach ergeben. Erste Ergebnisse liegen LOG.Kompass vor. Demnach gibt es eine unterschiedliche Sichtweise bei der Definition von Leistungsverzeichnissen. Industrie- und Handelsunternehmen halten die Informationen einer Ausschreibung oft für detailliert. Die Dienstleister hingegen halten sie sowohl für die Angebotskalkulation als auch für die optimale Gestaltung des späteren Betriebs für unzureichend. Die wesentlichen Auswahlkriterien sind Fachkompetenz, Flexibilität bei Mengenänderungen, Akzeptanz der Vertragsvorgaben, Transparenz und Bonität des Logistikdienstleisters.      

Erstaunlich: Die Akzeptanz der Vertragsvorgaben wird von Dienstleistern als Auswahlkriterium unterschätzt, stellen die Berater fest. Aus Sicht von Industrie und Handel ist der Verlauf und das Ergebnis von Ausschreibungen zwar überwiegend positiv­. Oft seien aber Angebote nicht vergleichbar, und es sei unsicher, ob der Dienstleister die versprochenen Leistungen später erbringen kann. Dennoch sind Outsourcingprojekte überwiegend erfolgreich. Nur 5 Prozent der Auftraggeber sind mit dem Ergebnis unzufrieden, hat Miebach herausgefunden.

Quelle: logkompass.de